RAUM BILD TON
EXCG / Lalineabiancastudio forscht also über Raum (Architektur, Design, Landschaftsdesign), Bild (virtuelle Räume, Grafik, Hypergrafik, Multivideomedialität, Reklame, nicht gewinnorientierte Werbung, soziale Kampagnen, Corporate Identity etc.) und Ton (klingende Architekturen und Landschaften, audiovisuelle Inszenierungen, Installationen des Geräusches und der Stille etc.), und lenkt hierbei solche Forschung hin zu einer innovativen und nachhaltigen Wirksamkeit, die der näheren Zukunft zugewandt ist, einer Zukunft komplexer, schwer unterscheidbarer Globalitäten der Arbeitswelt. In diesem Sinne bezeugt das starke Engagement für die Vereinigung beruflicher und kultureller, geografischer und intellektueller Identitäten den Willen, sich weiter hinaus zu wagen.
Innerhalb von EXCG / Lalineabiancastudio werden die als Raum, Bild und Ton behandelten und untersuchten Phänomene – und die damit verbundenen Phänomenologien – nach einem Konzept, nach einer Idee geformt, welche die zugehörigen Satelliten (Architektur, Design, Landschaftsarchitektur, Grafik, Kommunikation, Multimedialität, Audio, Video, Performances und Events, bzw. die allumfassenden, all ihre Bedeutungen und Zugeständnisse in sich schließenden Sphären dieser Dreiheit) nach zwei operativen Linien aufgliedert:
Die erste Linie (hier mit Y bezeichnet)
ist auf die Berufspraxis im Dienste der Gesellschaft, des Auftraggebers, des öffentlichen oder privaten Sektors ausgerichtet.
Diese berufsorientierte Linie bietet dem soziokulturellen Panorama hochqualifizierte und –qualifizierende Produkte und Projekte, und zwar auf einer Linie mit aktuellsten und traditionellsten Nachfragen des Marktes. In diesem Sinne bieten Zielgruppe und Marketing Initialzündungen zur Erfindung, die – sobald einmal die Barriere des Wettbewerbs und der Konkurrenz überwunden ist – dem auf dem Markt angebotenen Projekt / Produkt wieder zu neuer Überzeugungskraft, Konkretheit und Wirksamkeit verhelfen. Projekte auf einer Linie mit aktuellsten Nachfragen des Marktes und dieser im Wandel befindlichen Gesellschaft, die manchmal zu schöpferischer Einmischung auffordert.
Die zweite Linie (hier mit X bezeichnet)
ist mit der Aufspürung von Projekten und Produkten befasst, die in der Lage sind, Territorien schöpferischer Exzellenz zu werden, dort wo Forschung und Berufspraxis sich treffen und Projekte, Produkte, Dienstleistungen und Ausbildung auf hohem Niveau ermöglichen, und zwar in Form von kreativer und wissenschaftlicher Suche, Originalität und Innovation.
Es handelt sich zuerst um die Idee, den Gedanken, danach um das Produkt, die Realisierung, die – als Archetyp jenes bestimmten Projektes, jener bestimmten Form oder Konzeption in Erscheinung tretend – eine Art Unikum wird.
Reflexionen, Anregungen, Imaginationen, geschöpft aus Zeitgenossenschaft und aus der zunehmend in einer Dialektik zwischen Realität und Imagination, Verlangen und Abstraktion verwurzelten zeitgenössischen Gesellschaft.
Vorrangiges Ziel ist es, unbekannte Räume zu analysieren, kennenzulernen und bekanntzumachen, Verschmelzungen und Interdisziplinaritäten zwischen konsolidierten und noch zu erfindenden Gattungen und Wissenschaften zu ersinnen und nutzbar zu machen.